2020-05-14T00:00:00

Smurfit Kappa reduziert CO2-Emissionen um fast ein Drittel

Smurfit Kappa macht bedeutende Fortschritte bei der Reduzierung seiner relativen CO2-Emissionen. Dies geht aus dem 13. jährlichen Sustainable Development Report (SDR) hervor, der am 5. Mai veröffentlicht wurde.

Der führende Anbieter von papierbasierten Verpackungen, Smurfit Kappa, berichtete über eine Reduzierung der Intensität der fossilen CO2-Emissionen um 32,9% zwischen 2005 und 2019. Dies ist zwar eine beeindruckende Leistung, doch das aktuelle Ziel des Unternehmens ist noch ehrgeiziger, da es bis 2030 die relativen CO2-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2005 um 40% senken will.

Smurfit Kappa wird auch sein aktuelles CO2-Reduktionsziel mit der Initiative Science Based Target (SBT)* diskutieren, um zu bestätigen, dass es mit dem Pariser Abkommen und den Empfehlungen der neuesten klimawissenschaftlichen Erkenntnisse übereinstimmt.

Neben der angestrebten SBT-Validierung will Smurfit Kappa auch auf mehr als einem Jahrzehnt der Bereitstellung vollständiger CO2-Offenlegungen aufbauen, indem man die Taskforce for Climate-related Financial Disclosures unterstützt, ein globales Gremium, das Offenlegungen klimabezogener finanzieller Risiken entwickelt, die zur Bereitstellung von Informationen für Investoren, Kreditgeber und Versicherer dienen.

Der neue SDR-Bericht, der nach den drei strategischen Schwerpunktbereichen Menschen, Planet und nachhaltiges Business gegliedert ist, bietet umfassende Einzelheiten zu den Faktoren, die zur Reduzierung der Emissionen beitragen. Dazu gehören ein strategischer Schwerpunkt auf Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Brennstoffquellen wie Biomasse.

Es gibt eine Reihe weiterer Errungenschaften, die in der SDR dargelegt werden. Erhebliche Fortschritte wurden auf dem Gebiet der Sicherheit mit einer 17%igen Verringerung der gesamten erfassbaren Verletzungsrate erzielt. Des Weiteren erreichte Smurfit Kappa 92,1%, für alle Verpackungslösungen, die als Chain-of-Custody zertifiziert verkauft werden, was eine sichere Gewährleistung des nachhaltigen Ursprungs der verwendeten Rohstoffe für Kunden bedeutet. Weitere Verbesserungen in der Qualität des Abwassers wurden mit einer 35%igen Reduzierung des relativen chemischen Sauerstoffbedarfs erzielt.

Zu den weiteren Höhepunkten für 2019 zählen die Einrichtung eines vom Vorstand ernannten Nachhaltigkeitsausschusses und Investitionen in Höhe von 3,5 Millionen Euro in soziale Initiativen, welche die Bildung und die Gesundheit von Kindern umfasst.

Tony Smurfit, CEO des Konzerns, sagte: "Wir wurden während der Covid-19-Pandemie als ein 'essentielles Geschäft' betrachtet, und in dieser herausfordernden Zeit liegt unser unmittelbarer, primärer Fokus auf dem Schutz unserer Mitarbeiter und der Erfüllung der Bedürfnisse unserer Kunden. Ich bin immens stolz darauf, wie unsere 46.000 Mitarbeiter ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Versorgungsketten während der Covid-19-Pandemie leisten.

"Nachhaltigkeit bleibt für uns ein zentraler Schwerpunkt. Der heutige Bericht gibt einen Einblick in die Art und Weise, wie sie weiterhin unsere gesamte Geschäftstätigkeit untermauert, und skizziert die Fortschritte, die wir in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance-Kriterien machen."

Steven Stoffer, Group VP Development bei Smurfit Kappa, fügte hinzu: "In diesen unsicheren Zeiten werden wir uns weiterhin auf unser Nachhaltigkeitsangebot konzentrieren, nicht nur für unsere Kunden, sondern auch darauf, wo wir in den Gemeinden, in denen wir tätig sind, einen spürbaren Unterschied machen können."

"Für Smurfit Kappa bedeutet Nachhaltigkeit mehr als nur die Eindämmung des Klimawandels und die Minimierung der Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit; der Bericht über die nachhaltige Entwicklung zeigt auch, wie wir unsere Größe, Erfahrung und Expertise nutzen, um Lösungen für ein breites Spektrum globaler Probleme wie Integration und Vielfalt, Sicherheit und Menschenrechte zu finden."

 

*Die SBT-Initiative ist aus einer Zusammenarbeit zwischen dem UN Global Compact, dem WWF, der CPD und dem World Resources Institute (WRI) entstanden.

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