Nachhaltige Verpackungen verändern unternehmerisches Denken

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Nachhaltige Verpackungen verändern das unternehmerische Denken

Verbraucher vermeiden Einwegplastik und Unternehmen suchen nach Wegen, um mehr Umweltverantwortung zu übernehmen. Sind Verpackungen vielleicht die nächste große Chance für weltweite Nachhaltigkeit?

Hübsch, praktisch, wirtschaftlich oder sogar alle drei Eigenschaften vereinend: Bei Verpackungen geht es seit jeher darum, Produkte so gut wie möglich zu präsentieren. Jetzt kommt eine weitere Eigenschaft hinzu: Verpackungen müssen nachhaltig sein. Der Planet braucht das und die Kunden wünschen es sich – schauen wir uns nur einmal die dramatischen Veränderungen der letzten Jahre bei Wasserflaschen und Plastiktüten an.

Die Materialien, in die Produkte eingewickelt werden, sind eines der deutlichsten Symbole der Nachhaltigkeit. Die Kunden bemerken dies und der erste Eindruck zählt. Nach Angaben einer neuen Untersuchung, die von Longitude im Auftrag von Smurfit Kappa durchgeführt wurde, hat in den letzten sechs Monaten mehr als die Hälfte der Verbraucher (55 %) ein Produkt speziell deshalb gekauft, weil es eine wiederverwendbare oder biologisch abbaubare Verpackung hatte.

Die Marken wissen, dass die Verpackung bedeutende Auswirkungen auf die Umwelt und die Kaufentscheidung hat. Nestlé hat z. B. ein eigenes Institut für Verpackungswissenschaft  gegründet und einen Venture Fund für nachhaltige Verpackungen. Beide sollen sich mit neuen Verpackungsmaterialien für Lebensmittel, neuen lebensmittelsicheren Liefersystemen, neuen Technologien im Abfallmanagement und dem Kapazitätenaufbau für Abfallsammlung beschäftigen.

„Wir nutzen unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse über Lebensmittel und übertragen sie auf das Verpackungsdesign“, sagt Véronique Cremades-Mathis, Nestlés Global Head of Sustainable Packaging. „Wir möchten weiterhin unsere Produkte schützen und deren Sicherheit und Qualität gewährleisten, dabei aber auch das Zusammenspiel von Produkt und neuen Materialien verstehen. Daraus entwickeln wir neue Lösungen, mit denen wir unsere Ziele für die Recyclingfähigkeit erreichen.“

Im Nestlé Institut für Verpackungswissenschaft, das im September 2019 eingeweiht wurde, arbeiten 50 Mitarbeitern mit wissenschaftlichen Partnern, Lieferanten und Start-ups daran, eine stabile Pipeline für nachhaltige Verpackungslösungen von Nestlé-Produkten über Geschäftsbereiche und Märkte hinweg aufzubauen. Einige Beispiele sind wiederverwertbare Papierverpackungen wie bei Nesquik All Natural Kakao und den YES!-Riegeln, die in weniger als zwölf Monaten entwickelt wurden.  

Reaktion der Lieferkette

Nachhaltigkeit und Innovation gehören einfach zusammen. Nach Angaben in der Untersuchung ist für etwa ein Drittel der von uns befragten Unternehmen Nachhaltigkeit in der gesamten FuE (37 %) und bei der Entwicklung neuer Produkte (33 %) ein entscheidender Treiber.

Beim internationalen Anbieter von Verpackungslösungen, Smurfit Kappa, kann sich diese Verbindung zwischen Innovation und Nachhaltigkeit auf die gesamte Lieferkette auswirken. „Wir möchten Verpackungen anbieten, die den Herstellern, Einzelhändlern – und letztendlich auch den Verbrauchern – helfen, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren“, so Arco Berkenbosch, Vice President of Innovation and Development.

Bei Carlsberg können Manager inzwischen die Kohlenstoffemissionen einer Art von Verpackung leichter mit denen einer anderen vergleichen. „Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es wichtig, dass man so viel wie möglich messen kann“, sagt Simon Boas Hoffmeyer, Senior Director Group Sustainability & Communications bei der Carlsberg Group.

Die zunehmende Bedeutung dieser Überprüfung kommt wenig überraschend, wenn die Unternehmen viel in wiederverwertbare und biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien investieren. Aber die Umsetzung von Nachhaltigkeitspraktiken in diesem Bereich ist nicht einfach.

„Was die Geschwindigkeit der Entwicklung und ihre Umsetzung angeht, waren die Anforderungen noch nie so hoch wie heute“, sagt Berkenbosch. „Jeder Stakeholder hat eine Meinung, eine Richtlinie oder einen Wunsch für die Verpackung. Aber ich glaube fest an die Innovationstechnologie. Wenn der Druck groß genug ist, werden wir Dinge erfinden, die uns dabei helfen können, das Problem anzugehen.“

Für Berkenbosch bedeutet dies, dass man sich auf drei unterschiedliche Zeiträume konzentriert: ein kurzfristiger Fokus auf Designinnovation, ein mittelfristiger Schwerpunkt auf Automatisierung und langfristig die Entwicklung von Funktionalitätsverbesserungen bei Papier.

Gemeinsame Anstrengungen

Der Fortschritt an allen drei Fronten hängt von der Bildung ab. Ein Pilotprojekt von Nestlé in der Schweiz, bei dem Verbraucher eigene Behälter mitbrachten, um Tierfutter oder Kaffee aus einem Spender zu kaufen, zeigt beispielsweise, wie eine gemeinsame Verantwortung echte Veränderungen herbeiführen kann.

„Wir haben die Funktionsweise erklärt, aber es gab viele Verbraucher über 60, die sagten: ‚Ich weiß, wie das geht, das habe ich als Kind schon gemacht!‘“, so Cremades-Mathis. „Man tut gut daran, sich daran zu erinnern, dass einige Menschen eine Zeit ohne Verpackung erlebt haben. Bei anderen müssen wir überlegen, wie wir ihnen das nötige Wissen vermitteln, damit sie besser wählen, besser entsorgen und anders über ihren Konsum nachdenken.“

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