Nachhaltigkeit fördert Unternehmenswachstum | Smurfit Kappa

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Nachhaltigkeit definiert gute Geschäfte neu

Nachhaltigkeit als Treiber für Innovation und Unternehmenswachstum

Neue Untersuchungen zeigen, dass die Nachhaltigkeit die Innovation vorantreibt und sich Verbraucherdynamik sowie Arbeitsplatzkultur verändern, wenn sich Unternehmen ernsthaft mit ESG beschäftigen. Für den Erfolg der Nachhaltigkeit müssen die Unternehmen erarbeiten, wie sie die immer größer werdenden Kundenerwartungen erfüllen und übertreffen, und gleichzeitig beweisen, dass Nachhaltigkeit profitabel ist. 

Die Sprache hat nur schwer mit den Warnungen der Klimaforscher Schritt halten können. Begriffe wie „Klimakrise“ und „Klimanotstand“ sind erst vor kurzem in der allgemeinen Diskussion angekommen.Aber jetzt sind sie da und ihre Bedeutung ist klar: Die Probleme, mit denen wir uns konfrontiert sehen, sind sehr dringend. Warten ist keine Option mehr. 

Nach Angaben einer neuen Untersuchung, die von Longitude im Auftrag von Smurfit Kappa durchgeführt wurde, nehmen die meisten Unternehmen diese Veränderung ernst. Etwa drei Viertel (72 %) sehen Nachhaltigkeitspraktiken als langanhaltenden Trend und 83 % beschreiben Nachhaltigkeit als Chance, die sie nutzen möchten.

Nachhaltigkeit ist also kein vorübergehendes Phänomen. Was bedeutet das aber für die Unternehmen? Zunächst einmal, dass die Regeln, die ein gutes Geschäft ausmachen, neu formuliert werden müssen.

Nachhaltigkeit kann für Innovation eine Win-win-Gelegenheit sein

Viele zukunftsgerichtete Unternehmen nutzen die Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil. Für etwa ein Drittel der Unternehmen ist Nachhaltigkeit in der gesamten FuE (37 %) und bei der Entwicklung neuer Produkte (33 %) ein entscheidender Treiber.

„Nachhaltigkeit ist der Ursprung aller Disruption“, sagt Ioannis Ioannou, Associate Professor of Strategy and Entrepreneurship an der London Business School. Die Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle dabei, diese Disruption zu nutzen und Veränderung herbeizuführen.

Wahrscheinlich konzentrieren sie sich bei ihren Innovationen auf die Reduzierung von Verpackungen und Abfall, da 68 % der Unternehmen Verpackungsmaterialien als größte Herausforderung in Bezug auf Nachhaltigkeit nennen, danach folgen Sammlung und Recycling (59 %). Bei diesen Verbesserungen geht es nicht nur um eine gute Außendarstellung – einige Unternehmen gehen davon aus, so Geld zu sparen. Fast die Hälfte (46 %) gibt an, dass der am meisten erwartete Vorteil der Nachhaltigkeitspraktiken Kosteneinsparungen durch Abfallreduzierung sein werden.

„In vielen Fällen gehen Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Nutzen Hand in Hand“, meint Steven Stoffer, Vice President of Sustainability and Development bei Smurfit Kappa.

Unterstützung für bewusste Konsumenten

Die Erwartungen der Verbraucher im Hinblick auf Nachhaltigkeit verändern die Dynamik zwischen der Marke und dem Kunden sehr schnell. Achtundachtzig Prozent der Unternehmen geben an, dass die Verbraucher von ihnen klare Nachhaltigkeitspraktiken erwarten, und 78 % glauben, dass ihre Kunden sich von ihnen in puncto nachhaltiges Handeln leiten lassen wollen.

Die Verbraucher treffen ähnliche Aussagen. Die Mehrheit (61 %) erwartet von den gekauften Marken klare Nachhaltigkeitspraktiken und möchte, dass die Unternehmen die Führung übernehmen: Etwa ein Drittel gibt an, dass die Einzelhändler dafür sorgen sollten, dass man beim Kauf die Nachhaltigkeitsfaktoren kennt, ein ähnlicher Anteil überträgt diese Verantwortung den Marken.

Marken müssen die Botschaft übermitteln

Diese Erwartungen entstehen aus Frustration: Nach Ansicht der Kunden gelingt es den Unternehmen nicht, sie in Richtung nachhaltiger Produkte zu leiten.

In den vergangenen sechs Monaten haben 55 % der Verbraucher ein Produkt speziell deshalb gekauft, weil es eine wiederverwendbare oder biologisch abbaubare Verpackung hatte. Ein ähnlicher Anteil hat mehr für ein nachhaltiges Produkt oder eine nachhaltige Dienstleistung bezahlt. Aber „Greenwashing“ und schlechte Kommunikation verschärfen das Problem: Wir möchten vielleicht unser Geld gern bewusst ausgeben, aber 69 % von uns haben Schwierigkeiten, zu wissen, welche Marken wirklich nachhaltig sind.

Einige Marken stellen sich nun dieser Herausforderung. Nestlé hat z. B. ein eigenes Institut für Verpackungswissenschften gegründet und einen Venture Fund für nachhaltige Verpackungen. Beide sollen sich mit neuen Verpackungsmaterialien für Lebensmittel, neuen lebensmittelsicheren Liefersystemen, neuen Technologien im Abfallmanagement und dem Kapazitätenaufbau für Abfallsammlung beschäftigen. „Wir nutzen unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse über Lebensmittel und übertragen sie auf das Verpackungsdesign“, sagt Véronique Cremades-Mathis, Nestlés Global Head of Sustainable Packaging.

Nachhaltigkeitsstrategien stärken die Kultur

Millennials und Generation Z, die Altersgruppen mit dem größten Fokus auf Nachhaltigkeit, gewinnen in der Arbeitswelt zunehmend an Einfluss. Deshalb sind ESG-Referenzen nun eine geschäftliche Notwendigkeit: Wenn diese extrem mobilen Arbeitnehmer nicht das Gefühl haben, dass ihr Arbeitgeber die gleichen Werte vertritt wie sie selbst, wechseln sie zu einem Unternehmen, bei dem dies der Fall ist.

Unternehmen sind sich dieses Abwanderungsrisikos bewusst und bemerken die positiven Effekte von Nachhaltigkeitsstrategien: 77 % der Unternehmen geben an, dass sich ihre Nachhaltigkeitsstrategie positiv auf das Mitarbeiterengagement und ihre Bindung ans Unternehmen auswirkt.

Messung als entscheidender Faktor

Nachhaltigkeitsstrategien werden zur Norm, aber wie beweisen die Unternehmen, dass sie wirklich funktionieren und Mehrwert schaffen? Hier geht es um effektive Messungen und die befragten Unternehmen geben zu, dass sie damit Schwierigkeiten haben. Weniger als die Hälfte ist in der Lage, Nachhaltigkeit mit finanzieller Leistung zu verknüpfen, und nur 18 % messen derzeit die Nachhaltigkeitsleistung im Hinblick auf ihre Strategie.

Diese Hindernisse sind für die Unternehmen nicht nur unangenehm, sondern bringen in einigen Fällen sogar die gesamten Nachhaltigkeitsbemühungen zu Fall. Für 42 % der Unternehmen sind Probleme damit, die eigene Nachhaltigkeitsleistung zu quantifizieren, das größte Hindernis bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitspraktiken – und diese Herausforderung wird durch eine weltweite Veränderung des Begriffs Nachhaltigkeit nur noch verstärkt.

„Nachhaltigkeit ist jetzt etwas, das alles und nichts bedeuten kann“, so Simon Boas Hoffmeyer, Senior Director Group Sustainability & Communications bei der Carlsberg Group. „Wir müssen Wettbewerbsgleichheit und eine konsistente Methodik dafür entwickeln, wie wir die CO2-Bilanz bei allen unseren Produkten messen.“


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Smurfit Kappa hat zusammen mit der Financial Times eine Untersuchung durchgeführt, um einige der dringendsten Fragen zum Thema Nachhaltigkeit zu beantworten. Erfahren Sie, wie Nachhaltigkeitseffekte dazu führen, dass sich Unternehmen verbessern, und ergründen Sie neue Must-haves für Unternehmen.

 

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