Wie Nestlé zum Wohle der lokalen Gemeinschaften auf Nachhaltigkeit setzt | Smurfit Kappa

Wie können wir Ihnen helfen?

Nachhaltigkeit formuliert das Thema Innovation neu

Wie Nestlé zum Wohle der lokalen Gemeinschaften auf Nachhaltigkeit setzt

Wie kann ein internationaler Lebensmittelkonzern die Nachhaltigkeit über alle seine Marken, Lieferketten und internationalen Standorte hinweg einbetten? Für Nestlé besteht die Antwort darin, sich bewusst zu machen, dass das Geschäft ohne die Erzeugnisse und die Arbeit von Gemeinschaften auf der ganzen Welt gar nicht existieren würde.

„Wir arbeiten direkt mit über 700.000 Bauern zusammen und über unsere Lieferkette mit noch vielen mehr“, sagt Véronique Cremades-Mathis, Nestlés Global Head of Sustainable Packaging. „Der Gedanke, in der Gemeinschaft angesiedelt zu sein – und dieser Gemeinschaft zu dienen – ist unser Geschäftsgrundsatz.“

Wenn Nestlé den Verbrauchern beweisen kann, wie sehr das Unternehmen die langfristige Nachhaltigkeit dieser Verbindung mit der Gemeinschaft schätzt, wird es dafür belohnt: Eine neue Untersuchung, die Longitude im Auftrag von Smurfit Kappa durchgeführt hat, zeigt, dass 61 % der Verbraucher erwarten, dass von ihnen gekaufte Marken klare Nachhaltigkeitspraktiken anwenden.

Einige Unternehmen nehmen dies zur Kenntnis. In der Untersuchung wird auch festgestellt, dass ‚Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften‘ für mehr als ein Viertel der Unternehmen (27 %) nun eine wichtige Nachhaltigkeitskennzahl ist.

Vom Vorsatz zur Wirkung

Da immer mehr Verbraucher erwarten, dass die Marken in Sachen Nachhaltigkeit die Führung übernehmen, haben die Unternehmen überprüft, wie sie ihre ESG-Praktiken (Environmental, Sustainability and Governance) optimieren können.

Im Falle von Nestlé bedeutet dies, Projekte und Initiativen zu fördern, die die Unternehmensrhetorik mit einer echten Wirkung auf die Gemeinschaft unterstützen. Das Programm Nestlé for Healthier Kids ist ein gutes Beispiel. Es strebt an, das Verständnis für Ernährung und Gesundheit bei Schulkindern, Eltern und Lehrern zu verbessern und körperliche Aktivität zu fördern.

Für diese globale Initiative hat sich Nestlé mit über 300 Partnern zusammengetan und möchte 50 Millionen Kinder auf der ganzen Welt erreichen. „Es geht darum, die Gemeinschaften zu stärken“, sagt Cremades-Mathis. „Wissen weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass dieses von Generation zu Generation weitergegeben wird.“

Zeit für schwierige Fragen

Die Verbraucher erwarten, dass die Marken ihre Nachhaltigkeitspraktiken ausweiten und so ihr Engagement für langfristige Ziele beweisen, die sich sowohl auf die Gesellschaft als auch auf die Umwelt positiv auswirken. Eine Störung des Geschäftsumfelds wie im Jahr 2020 verdeutlicht dies noch mehr: Die Verbraucher erwarten, dass die Marken die Arbeitnehmerschaft, die Kunden und die Gesellschaft allgemein unterstützen. Unternehmen wie Nestlé müssen sich daher den schwierigen Fragen dazu stellen, wie sie eigentlich arbeiten.

2009 hat das Unternehmen den Nestlé Cocoa Plan eingeführt, ein Programm, mit dem der Kakaoanbau langfristig gesichert und das Leben der Bauern verbessert werden soll. Im Rahmen dieser Initiative stellte Nestlé den Bauern Kakaobäume mit höherem Ertrag und geringerer Krankheitsanfälligkeit zur Verfügung und unterstützte sie mit Weiterbildungen zu einer guten landwirtschaftlichen Praxis.

Teil des Plans sind außerdem Bemühungen, Kinderarbeit auszumerzen und die Kinder in die Schule zu schicken sowie eine Zertifizierung für Kakao aus nachhaltigem Anbau. „Diese Initiativen müssen außerdem ganz bis zum Endverbraucher durchkommen“, sagt Cremades-Mathis, und betont die Bedeutung von Rückverfolgbarkeit und Transparenz bei den Lieferketten: „Wir sind stolz auf unsere nachhaltige Beschaffung, mit der wir erfolgreiche und stabile Gemeinschaften unterstützen und entwickeln.“

Das Gesamtpaket

Nestlé hat außerdem seine Nachhaltigkeitsbemühungen über die Produktbeschaffung hinaus auf die Verpackung ausgeweitet. Im Jahr 2018 gab das Unternehmen als Ziel aus, bis 2025 seine Verpackungen zu 100 % recyclingfähig oder wiederverwertbar zu gestalten.

In der Untersuchung von Longitude zeigt sich, dass für Verpackungen verwendete Materialien die größte Nachhaltigkeitsschwierigkeit für Unternehmen darstellen, und für einen Lebensmittelhersteller ist dies besonders kompliziert: Die Lebensmittelsicherheit ist unumstößlich (und sehr stark reguliert) und Produkte mit längerer Haltbarkeit machen einen wichtigen Teil des Marktes aus.

„Es geht nicht nur darum, dass wir selbst das Richtige tun, sondern wir müssen auch die weitere Lieferkette berücksichtigen“, sagt Cremades-Mathis. Ein Pilotprogramm von Nestlé in der Schweiz regte Verbraucher dazu an, ihre eigenen Behälter mit in die Geschäfte zu bringen und mit Produkten wie Tierfutter und Kaffee aus Spendern selbst zu befüllen, statt diese verpackt zu kaufen. Das

Rennen um die Relevanz

Die Herausforderung für Nestlé besteht darin, dass man mit so vielen verschiedenen Marken auf der ganzen Welt arbeitet: Es gibt nicht die eine Nachhaltigkeitslösung, die unter allen Umständen funktioniert, von der Beschaffung bis zum Verkauf. Deshalb bringt das Unternehmen den Fokus zurück zu den Gemeinschaften, denen es dient und auf die es baut.

„So behalten wir unsere Relevanz und bringen Mehrwert“, sagt Cremades-Mathis. „Wir müssen als Anker den Respekt bewahren: für uns selbst, für andere und für unsere Zukunft.“

 

DEN KOMPLETTEN BERICHT HIER HERUNTERLADEN

Kostenloser Untersuchungsbericht

Smurfit Kappa hat zusammen mit der Financial Times eine Untersuchung durchgeführt, um einige der dringendsten Fragen zum Thema Nachhaltigkeit zu beantworten. Erfahren Sie, wie Nachhaltigkeitseffekte dazu führen, dass sich Unternehmen verbessern, und ergründen Sie neue Must-haves für Unternehmen.

jetzt Ihr persönliches Exemplar erhalten

 

Sustainability Survey