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Fallstudie – Abfall

60% weniger Klärschlamm auf Mülldeponie in Monterrey, Mexiko

In einer bedeutenden Industrieregion im Nordosten Mexikos, an den Ausläufern der Sierra Madre Oriental, betreibt Smurfit Kappa ein Papierwerk in der Nähe der Stadt Monterrey. Monterrey gilt als eine der am besten entwickelten Städte des Landes. Durch die rasche industrielle Entwicklung rücken Umweltprobleme zunehmend in den Vordergrund, und Smurfit Kappa legt großen Wert darauf, Prozesse zu optimieren und so einen positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt rund um das Werk zu leisten.

Ricardo García, General Manager des Papierwerks, erläutert, wie das Werk kürzlich die Abfallentsorgung verbessern konnte: „Alles begann mit der derzeitigen Umweltsituation, die uns dazu brachte, unseren Deponieabfall weiter zu reduzieren. Das machten wir zu einer unserer höchsten Prioritäten: Wir verpflichteten uns dazu, effizientere Wege zum Umfang mit unserem Abfall zu ermitteln. In unserem Fall besteht der Abfall hauptsächlich aus Klärschlamm. Also suchten wir nach neuen Methoden, unser Nassende zu optimieren und ein Entleerungs- und Speicherungssystem zu entwickeln.

Wir fanden heraus, dass der in unseren Abwasseraufbereitungsanlagen erzeugte Primärschlamm auch im Produktionsprozess verwendet werden kann, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen. Wir stellten Ressourcen bereit, mit denen wir Chemikalien auf effizientere Weise nutzen, ein Entleerungssystem mit Struktursieb verwenden, mit der Datensammlung für die Analyse beginnen und ausreichend Entwicklungszeit bereitstellen konnten. Wir investierten drei Monate in Forschung und Planung und weitere drei Monate in die Umsetzung des neuen Aufbaus“.

Worin lagen die größten Schwierigkeiten des Projekts? Ricardo: „Wir begannen die Optimierung, indem wir den Klärschlamm aus dem Flotationsbecken überprüften. Im Rückblick bestand die größte Schwierigkeit darin, das empfindliche Gleichgewicht herzustellen, auf dessen Grundlage wir diesen Klärschlamm in unser System integrieren konnten, ohne die Effizienz unserer Maschinen zu beeinflussen. Zur Sammlung des Klärschlamms aus unserer Wasseraufbereitungsanlage mussten wir Umleitungsmaßnahmen an unseren Rohrleitungen vornehmen und unsere Maschinen neu konfigurieren. Der Klärschlamm wird nun direkt an den Hydrapulper geleitet. Unsere Geduld und Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt denn wir konnten die Menge des Klärschlamms, welcher in die Entsorgung gelaufen wäre, um 60 % reduzieren.“