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Smurfit Kappa investiert umfangreich und überprüft seine Strukturen in Deutschland

5. November 2014


Smurfit Kappa wird in den nächsten 3 Jahren weltweit über 400 Mio. € pro Jahr in seine Standorte investieren.

Diese Investitionen konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung des integrierten Geschäftsmodells der Gruppe. Kern des Investitionsprogramms ist die weitere Effizienzsteigerung unseres branchenführenden Containerboard Systems, die weitere Reduzierung der Kosten in unserer gesamten Prozesskette sowie die konsequente Weiterentwicklung unserer Werke für Verpackungen durch modernste, zukunftsweisende Maschinenausstattung.

Smurfit Kappa investiert in diesem Zuge in seinen Werken in Deutschland in mehrere Großanlagen um seinen Kunden ein erweitertes Produktangebot anzubieten. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf neuen Drucktechnologien sowie in der Erweiterung der Verarbeitungskapazitäten für gestanzte und geklebte Verkaufsverpackungen. Smurfit Kappa folgt damit ganz im Sinne seiner Markenbotschaft „Open the future“ konsequent den Bedürfnissen seiner Kunden, die in anspruchsvollen Märkten die Möglichkeiten der Differenzierung über hochwertig gestaltete Verpackungen verstärkt nutzen möchten. Die wesentlichen Investitionsprojekte werden hierzu an den folgenden Standorten umgesetzt:

Im Werk Schneverdingen wird in diesen Tagen neben der bereits bestehenden 7 Farben Offline Druckmaschine eine 6 Farben Inline Rotationsstanze in Betrieb genommen. Mit dieser Erweiterungsinvestition kann Smurfit Kappa für seine Kunden noch besser höchste Druckansprüche kostenoptimal erfüllen.

Am Standort in Sarstedt wurde aktuell eine 6 Farben Inline Faltkistenmaschine in Betrieb genommen. Die Maschine erfüllt höchste Druckansprüche im Faltkistenbereich und ist zusätzlich mit einem „Zero Defect System“ ausgestattet. Über die verbauten Prüfaggregate ist es möglich, eine fehlerfreie Serienproduktion herzustellen, da selbst bei Höchstgeschwindigkeiten in der Verarbeitung der Verpackungen über eine ausgereifte Kameratechnik Fertigungsfehler identifiziert und aus dem Serienprozess ausgeschleust werden. Die zugrundeliegende Technik wurde in den vergangenen Monaten am Smurfit Kappa Standort in Brühl entwickelt und dort in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Kameratechnik und verschiedenen Kunden erfolgreich getestet.

Am Standort in Lübbecke wird in 2015 eine neue Inline Kaschiermaschine die bereits bestehende Bogenkaschiermaschine für offsetbedruckte, kaschierte Verpackungen ergänzen. Die Kombination der beiden Hochleistungsanlagen erlaubt es zukünftig offsetbedruckte Verpackungen noch produktionsoptimaler für die Kunden von Smurfit Kappa anzubieten. Das Großprojekt wird durch Erweiterungsinvestitionen in Form einer Flachbettstanze, einer Faltschachtelklebemaschine und einer Miniline vervollständigt. Die Miniline Maschine wird ebenfalls das zuvor beschriebene „Zero Defect System“ erhalten und damit neue Verarbeitungsstandards für kleinformatige Faltkisten setzen.

Am Standort Jülich wird in diesen Tagen die Neuausrichtung des Werkes mit der Installation einer 6 Farben Offline Flexodirektdruckmaschine abgeschlossen werden. Der Standort ist in den vergangenen Monaten zum Druckzentrum von Smurfit Kappa in der Region West ausgebaut worden, in dem höchste Druckansprüche für die Kundschaft erfüllt werden. Dieses Investitionsprojekt wird als Erweiterungsinvestition durch Faltschachtelklebemaschinen ergänzt, die auch komplexeren Anforderungen zum Beispiel aus dem Bereich der Versandhandelsverpackungen gerecht  werden.

Alle genannten Investitionsprojekte werden mit einer weiteren, innerbetrieblichen Automatisierung der Fertigungsprozesse verbunden, so dass die Standorte zukünftig kostenoptimal aufgestellt sind. Zugleich erfolgen in den übrigen Standorten laufend technische Verbesserungen der bestehenden Anlagen und Systeme.

Auch in der Papierdivision wurden und werden momentan Großinvestitionen im Bereich der altpapierbasierenden Wellpappenrohpapiere getätigt, der einen wesentlichen Teil des integrierten Geschäftsmodells von Smurfit Kappa darstellt. Diese Investitionen tragen zur Produktivitäts-steigerung sowie Kostenreduzierung bei und werden den Anforderungen des Marktes nach leichtgewichtigen Kapazitäten gerecht.

Am deutschen Standort in Hoya hat Smurfit Kappa bereits € 46 Mio. zur Modifizierung der Papiermaschine investiert, so dass zum Einen leichtere Grammgewichte profitabel hergestellt werden können und zum Anderen die Produktionskapazität erheblich gesteigert wurde.

Weiterhin werden am englischen Produktionsstandort in Townsendhook zwei bereits stillgelegte Maschinen Anfang 2015 durch eine neue Papiermaschine ersetzt. Dieser Umbau in Höhe von € 114 Mio. ist ebenfalls auf leichte Grammgewichte fokussiert und wird eine Kapazitätssteigerung mit sich bringen.

Auch im  niederländischen Roermond wird derzeit eine Papiermaschine umgebaut und für € 39 Mio. modernisiert, um dem Trend zu leichteren Grammgewichten gerecht zu werden und diese profitabel zu produzieren. Die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant.

Neben den genannten Erweiterungsinvestitionen plant Smurfit Kappa im Rahmen seines europaweiten Kostenreduzierungsprogramms die Produktionsstandorte in Osnabrück und Hamburg in 2015 zu schließen. Die Produktionsvolumen dieser zwei kleineren Werke sollen zukünftig aus den übrigen Standorten der Gruppe in der Region Nord- bzw. Nordwest-Deutschland übernommen werden, in denen entsprechende Produktionskapazitäten vorhanden sind.

Um die Profitabilität in der Wertschöpfungskette zu garantieren, plant Smurfit Kappa ebenfalls die Schließung des Produktionsstandortes für Wellpappenrohpapier in Viersen. Diese Maßnahme steht im Einklang mit der Strategie, die Konzentration der Produktion auf eine geringe Anzahl von Fabriken mit Wachstumspotenzial zu beschränken. In diesem Zuge ist geplant, die Fabriken in Hoya, Townsend Hook und Roermond optimal auszulasten und die Lieferfähigkeit vollumfänglich zu garantieren.

Die Unternehmensleitung wird in den kommenden Wochen die Gespräche zu den geplanten Werksschließungen mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen. Der aktuelle Planungsstand sieht vor, alle anstehenden Personalmaßnahmen sozialverträglich zu gestalten. Übergeordnete Zielsetzung ist, jedem von der Restrukturierung betroffenen Mitarbeiter nahtlos innerhalb oder außerhalb von Smurfit Kappa Arbeitsverhältnisse anzubieten.

Mögliche Nachteile für die betroffenen Mitarbeiter sollen in einem kurzfristig zu verhandelnden Sozialplan in angemessener Form ausgeglichen werden.

Unabhängig hiervon bedauert die Geschäftsführung von Smurfit Kappa  die Auswirkungen der geplanten Werksschließungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Smurfit Kappa investiert umfangreich und überprüft seine Strukturen in Deutschland